Zum Herbst hin, wenn die Temperaturen fallen, kann es zu vermehrtem Eindringen von Mäusen und Ratten in Gebäude kommen. Für Mäuse sind Spalten von ca. 6 mm groß genug, um hindurchschlüpfen zu können. Dadurch können sie jeden Bereich eines Gebäudes, eines Bürokomplexes oder einer Fabrik erreichen und große wirtschaftliche Schäden durch Fraß und Verunreinigung von Nahrungsmitteln anrichten.
Mäuse markieren Gefahrenstellen mit Kot und sichere Wege mit Urin und Fußdrüsensekret. Ähnlich wie Ratten, können Mäuse eine Reihe von Infektionskrankheiten auf den Menschen übertragen, u.a. Leptospiren, Salmonellen, Pasteurellen, Fadenwürmer, Tuberkulose, Milzbrand etc.
Die vorderen Schneidezähne von Mäusen wachsen ständig nach, wodurch sie gezwungen sind, regelmäßig zu nagen. Nageschäden können zu einem ernsthaften Problem werden. So verursachen Mäuse unter Umständen beträchtliche Schäden an elektrischen Leitungen.
Hat sich eine Hausmaus erst eingenistet, kommt es schnell zur Ausdehnung des Befalls. Sie sind ca. 8-10 Wochen nach der Geburt geschlechtsreif, bekommen etwa 6-8 Jungen pro Wurf bei 8-10 Würfen pro Jahr. Eine Bekämpfung sollte deshalb mindestens 8 Wochen dauern, um zu gewährleisten, das auch alle Nachkommen beseitigt wurden.
Sie sollten einen Befall durch Mäuse nicht unterschätzen. Mäuse bedeuten eine massiven Gesundheitsgefahr für den Menschen und kommen selten als Einzeltiere in Gebäuden vor, also lieber schnell handeln.
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